Aus der Industriehalle mit Anschleppung soll ja mal eine Bewegungshalle mit Stallung und gleichzeitigem Zugang zum Offenstall werden - dafür ist noch richtig viel zu tun.

 

22.02.2018

Als wir das "Ding" via Zwangsversteigerung erwarben sah die Halle/Anschleppung so aus:


 

 22.06.2018

Aussen hatten wir ja schon seit längerem aufgeräumt (und vieles als Sperrmüll und Baumischabfall abfahren lassen), aber innen konnten wir nur wenig machen, da sich die Tore nicht öffnen ließen - das lag an den diversen maroden Unterverteilungen (alle ohne jegliche Kennzeichnungen), so dass erst mal ein Elektriker ran musste.

Nachdem er (der Elektriker) die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen hatte (hatte so etwas schon lange nicht mehr gesehen) hatte er begonnen, die nicht mehr benötigten Leitungen zurück zu bauen, um künftig Fehlerquellen und Gefährdungspotenzial zu eliminieren) und damit erst einmal die Voraussetzung geschaffen, dass wir in der Halle arbeiten konnten.

Die abgehängte Decke sah nicht wirklich gut aus, wie man auf den beiliegenden Fotos sieht und so hatten wir entschieden, diese komplett zurück zu bauen - Nachfrage bei unserem Entsorger ergab: das sind KMF-Platten, die in speziellen, verschließbaren BigPacks verpackt und entsorgt werden müssen = Sonderabfall (die Tonne zu 550,-- EUR) ... 800 qm Decke sind dann mal ganz schnell rechnerisch 7 Tonnen KMF-Platten, dazu noch mindestens 2 Tonnen Holzlattung, die ganzen nicht mehr funktionierenden Lichtbänder und auch die Kabeltrassen mit Kabeln, die noch zurück gebaut werden müssen!!

Der blanke WAHNSINN .....

 

21.07.2018 

Viel Schweiß, Staub, Tierkot (Waschbären, Marder etc.) .... und die Odenwaldplatten sind unten, die Lichtbänder abgenommen, die Kabeltrassen geleert und schon ganz viel KMF abgefahren ...

 

Ja, es kann was daraus werden .... wenn wir noch viel Geld und Eigenleistung reinstecken .....

 

 

September 2018

Wir beginnen mit dem Halle ausräumen - jedenfalls das, was noch alles liegen geblieben ist (und das ist noch genug); wir füllen noch insgesamt 8 KMF-Big-Bags, lassen einen Container kommen, verladen die Big-Bags mit Ferry und lassen sie zur Sondermüll-Deponie bringen. Danach versuchen wir mal den gesamten Staub aus der Halle zu bekommen, bevor mit dem Rückbau der nicht mehr benötigen Stromkabel, Unterverteilungen, Kabeltrassen etc. begonnen wird - dies alles machen wir selbst.

Alleine der Rückbau von zwei Haupverteilungen und drei Unterverteilungen dauert zwei komplette Wochenenden - es soll ja danach noch alles funktionieren und ohne entsprechende Bestands- oder Verlaufspläne ist das echt ein Spiel  a la "russisches Roulett" - dennoch: hat alles funktioniert und wir haben genau an den Stellen Strom, wo wir ihn künftig noch benötigen, ordentlich abgesichert und mit den entsprechenden Kabelquerschnitten ausgelegt - wow -> wieder ein Stück weiter.

Der Abbruch der ehemaligen Spritzkammer (rechts neben dem Eingang) ist dann ebenfalls nicht mal eben so zu machen - schließlich muss in einer Höhe von 6 m gearbeitet werden (und ja, ich habe Höhenangst) und ... es kommt wie es kommen musste - falle von der Leiter: glücklicherweise ist nicht viel passiert - nur ein paar Prellungen. Spritzkammer ist weg und zudem haben wir alle Heizungen auf dieser Seite (eh nutzlos, da die Heizanlage seit Jahren defekt ist und für die Reit-/Bewegungshalle nicht benötigt wird) abgebaut und noch die Deckenkabeltrasse auf dieser Seite demontiert -> es geht vorwärts

 

 

 Jetzt muss aus der Anschleppung noch das gesamte Metall (Schwerlastregale und Deckenhubkrananlage) entfernt werden - sah leichter aus als es sich dann herausgestellt hat - man wächst an den Herausforderungen. Auch das haben wir drei geschafft laughing: alles fein säuberlich nach den Metallarten getrennt für unseren Schrotti, der schließlich mehrere LKW-Ladungen Metalle abtransportiert hat und uns auch noch eine Kleinigkeit bezahlt hat cool.

Hier mal ein kleiner Ausschnitt des "Metall-Schrotts":

 

 

Nach dieser Aufräumaktion sieht das Ganze doch schon sehr viel besser aus; jetzt stört nur noch die Treppe - eine Anzeige in Ebay-Kleinanzeigen .... und schon ist sie verkauft:

 

Jetzt noch am Eingangstor eine weitere neue Unterverteilung (Stromkreis für die großen Tore) erstellt, damit auch die letzte störende Kabeltrasse ausgebaut werden kann ...

 

 

... und das Ganze macht einen schon mal sehr aufgeräumten Eindruck tongue-out:

 

Draußen hat sich auch ein wenig was getan: wir haben 120 m³ Mutterboden anfahren lassen (teuer so etwas), um den ehemaligen Parkplatz bei der Trockenkammer wieder in eine Weidefläche zu verwandeln - da musste Fergy wieder ganz schön ran (120 m³ Boden sind ca. 180 t - eine Menge Zeug).

 

Oktober 2018

Der schlußendliche Rest wird abgebaut, die Deckenverkleidung mit doppelten Fermacellplatten heruntergenommen, die restliche Holzverschalung dem Holzcontainer zugeführt und das (hoffentlich) letzte Altmetall für den Schrotti bereitgestellt;

 

 

Jetzt endlich mit dem "Wiederaufbau" beginnen und nicht nur Rausreißen, Abbauen, Demontieren:

Es beginnt mit der Holzverkleidung (Rauspund) der Außenwand im künftigen Offenstall:

 

Sieht doch schon viel freundlicher aus; weiter geht's mit dem künftigen Stall ..... Stückchen für Stückchen ... aber zumindest die Richtung stimmt ......

 

Fertsch .... diese Seite der Halle (also der künftige Stall) ist schon mal komplett verkleidet (mit Ausnahme des Kopfes - dort ist noch das Fenster kaputt und muss mit einer Plexiglasscheibe ausgetauscht werden; ist bestellt, kommt in ca. 14 Tagen ...).

 

Im Offenstall hängt ja noch eine größere Unterverteilung, die natürlich nicht bleiben kann - sonst gäbe es sicherlich gegrillte Pferde

hilft nix - muss versetzt werden in die künftige Sattelkammer:

 

hängt - alles umgeklemmt, durchgemessen und geprüft .... funktioniert wieder cool.

Und damit es nicht langweilig wird schon mal begonnen in der künftigen Reithalle die Bandenköpfe vorzurichten:

... jetzt ist der Monat zu ende .... und noch sooooo viel zu tun ... jedoch: es geht doch vorwärts .....

 

November 2018 

Bevor mit der Hallenbande weitergemacht werden kann muss zunächst noch im künftigen Offenstall weitergearbeitet werden - es muss ein Starkstromkabel (eher nicht gut für Pferde) verlegt (vielleicht wird es ja irgendwann mal wieder benötigt) und auch abgeschaltet werden und in diesem Zusammenhang auch gleichzeitig die Wand verkleidet werden:

 

 

Und, da das "Loch" vom künftigem Offenstall zur Futter-/Sattelkammer ebenfalls für die Tiere verschlossen bleiben soll (innocent) muss natürlich eine Türe eingebaut werden:

 

 

Läßt sich doch alles schon mal ganz gut an .....

Im künftigen Stalltrakt ist dann noch ein defektes Scheibenelement - wird "pferdesicher" mit einer Plexiglasscheibe verschlossen und in diesem Zusammenhang auch gleichzeitig der Kopf ansehnlich verkleidet:

 

sieht viel besser aus - hat aber auch schon wieder einen ganzen Tag an Arbeit gekostet!

 

Weiter geht es in der künftigen Reit-/Bewegungshalle:

Rundum die Holzkonstruktion für die Bande angebracht - leicht eingeschrägt für die spätere Aufnahme der 18er OSB-Platten:

 

Ist immer ganz schön spät geworden .... aber ist fertig! Jetzt noch Tore (sind ja nur 5 Stück wink) kaufen, einsetzen und verkleiden und die Unterseiten der Köpfe verschließen, dann könnte (wenn auch noch die Beleuchtung eingebaut wäre), der Sand kommen.

Die Bandenverkleidung habe ich -trotz der vielen Ausschnitte- in einem Wochenende geschafft - geht doooooch ......

 

Dezember 2018

Die Arbeit muss ja weitergehen - diesmal mit Materialkauf in Schotten (Westernworld-Schotten) und sofort einen ganzen Anhänger voll:

 

Dazu zählen natürlich auch die noch fehlenden Tore zwischen 1,00 m - 4,00 m, aber auch die Grundelemente für die zu bauenden Boxen (Panels, die mit OSB verkleidet werden) sowie eine große Futterraufe (für Quader wie für Rundballen geeignet) mit Heusparnetz; und schon wieder sind rd. 4.500 EUR weg ......

Die noch zu verkleidenden Tore in der Reit-/Bewegungshalle lassen sich recht schnell einbauen - sind ja schließlich Standardteile.

Richtig bemerkt - es hätten 5 Tore sein müssen! Irgendwie schnell, schnell ist immer mit doppelter Arbeit verbunden .... ein Tor (oben links) muss ich wieder umhängen (das ist das 1,00 m-Tor, das ich an anderer Stelle brauche yell) - nächstes Wochenende kommt bestimmt .....

 

... und natürlich kam wieder ein Wochenende, doch gibt es auch schon mal etwas anderes zu tun als in der Hommelmühle zu arbeiten .... es wurden nur Kleinigkeiten (die leider auch Zeitfresser sind) erledigt, wie. z.B. Kabel zu ziehen für eine (nein zwei) Wechselschalter an beiden Halleneingangstüren um die (noch zu installierende) Hallenbeleuchtung anzuschließen. Hallenbeleuchtung ist bestellt - jedoch leider im Rückstand, so daß eben nur Vorbereitungen laufen konnten - lohnt nicht wirklich zu fotografieren. Ja, auch das o.g. Türchen wurde umgehängt - wirklich kein Akt. Daneben eine Leckage im Dach repariert - an dieser Stelle kommt jetzt kein Wasser mehr in die Halle smile; Reparatur geglückt.

Und -wie auch zu sehen- wurde die Wasserleitung verlegt - die Ställe benötigen ja auch mal Wasser für die Selbsttränken.

 

Und wieder ein Wochenende später begonnen die Ställe aufzubauen - mühsam, weil schwere Teile; geht langsamer voran als gedacht:

 

3 1/2 - Ställe stehen - der Rest muss bis zum kommenden Wochenende warten. Dann muss natürlich noch das Wasser in die Boxen geführt werden - und schlußendlich müssen die Panel-Boxen noch mit OSB-Platten belegt werden damit sich die Pferde nicht festlegen können (hatten wir leider schon häufiger gesehen).

 

The show must go on .....

Getreu diesem Motto muss natürlich auch der künftige Offenstall schöner werden - also auch hier Holzverkleidung der Wände mit OSB

 

Ja, die Türe zur Sattelkammer wird auch noch mit Holz eingekleidet; natürlich wird das defekte Rigips-Teil noch ausgetauscht ... jaja .... und alles noch schön weiß gestrichen ..... nur Geduld.

 

Weiter erst mal mit den Boxen:

 

 

6 schöne Boxen (fast) fertig! Ich glaube, die Pferde werden sich bei einer Boxengröße von 3,70m*4,10m - mithin also 15,17 qm - recht wohl fühlen in ihren hellen, lichtdurchfluteten Boxen. Sie können jederzeit ihre "Mitbewohner" sehen und auch soziale Kontakte pflegen - so soll das sein.

Tränken fehlen noch -deshalb "fast" fertig"- .... sind bestellt aber leider auf Rückstand!

Auch die alten Deckenneons habe ich neu verkabelt und mit einer Wechselschaltung versehen - also auch bei "stockdunkel" ist's hier wieder hell.

Jetzt wieder Holzarbeiten:

Die 5 "Hallentore", die bisher ja nur mit Paneltüren versehen sind, müssen auch noch der Reithallenbande "angeglichen" werden; hatte ich mit einfacher vorgestellt als es sich bei Bearbeitung herausstellte. Es war nicht ganz so einfach auf den Paneltüren die Banden-Schräge nachzustellen - hat mich sehr viel mehr Zeit gekostet als ich erdacht hatte .... aber es hat schlußendlich funktioniert; das ist doch die Hauptsache:

 

Reithallenbeleuchtung ist das nächste, vordringliche Thema - aber für mich (mit Höhenangst) auch nicht so einfach zu handhaben - immerhin muss ich auf rd. 5m Höhe Kabel verlegen und Lampen installieren.

Als Lichtquelle haben wir uns für 150-W-Strahler (natürlich) LED kaltweiß entschieden:

 

 

14 dieser schönen Strahler hängen nun in der Halle; wechselschaltungstechnisch einmal 6 und einem 8 schaltbar, so daß für alle Lichtverhältnisse ausreichend Leuchtkraft (900 W, 1200 W oder gar 2.100 W) zur Verfügung steht.

Sollte das nicht ausreichen, so ist bei Installation schon Vorsorge getroffen - notfalls könnte auf jeden "Ast" noch eine weitere Leuchte in die Mitte gehangen und mitgeschaltet werden (der kluge Mann baut vor cool).

Hierfür mussten rd. 220 lfd. m Kabel verlegt werden - selbstverständlich separat abgesichert und über Fi-RCD Schutzschalter gezogen; sicher ist sicher ..... 

Soderle ... jetzt noch die Bereiche mit den "Türchen" etwa 20cm hoch dichtmachen, dann könnte der Reitboden eingebracht werden .... aber halt: zunächst sollen noch die Wände von Rissen und Löchern befreit werden (das Auge schaut doch auch mit) und dann .... nein - noch kein Hallenboden ... sollen die verputzten Bereiche auch noch gestrichen werden ..... mannnnnnnnooooo; dafür ist es aber zu kalt, die Farbe würde einfach von den Wänden laufen .... das muss also noch warten.

Und nun ist auch ..... Weihnachten bzw. Jahreswechsel .....

 

und alle Akteure haben sich eine Pause verdient ---- see you again in 2019

 

 Januar 2019

 

Natürlich muss es auch im neuen Jahr weitergehen - das Ziel, bis Ende 2019 fertig zu sein wird noch nicht ganz aufgegeben - jedoch können im Moment (dem arg kalten Wetter geschuldet) einfach nicht alle Arbeiten erledigt werden. Der Versuch, aus dem ehemaligen "roten Zimmer" nun eine schnucklige weiße Sattelkammer zu machen mit neuem Lichtkonzept, Elektro dahin zu legen, wo es gebraucht wird (z.B. Steckdosen nahe den Fenstern, um dort Elektroheizkörper aufzuhängen), neuem Epoxiharzboden etc. ist nicht ganz einfach.

Extra eine Airless-Spritzmaschine für das Aufbringen der Farbe an der Decke und den Wänden gekauft, lustig angefangen ... Decke war einigermaßen gut ... doch dann: Wände begonnen und als ich am anderen Ende der 4 Wände wieder ankam traute ich meinen Augen nicht: die ganze Farbe war von den Wänden auf den Boden gelaufen (Temperaturen aussen von -3 Grad C, innen nahe 0 Grad C) .... das war wohl nix sealed.

Heizlüfter in den Raum gestellt, aufgewärmt auf rd. 12 Grad C .... und das Ganze nochmals -- Erfolg mittelprächtig, da der Untergrund noch relativ nass war und damit noch nicht aufnahmefähig genug. Am nächsten Tag nochmals und das Ergebnis ist schon besser - nicht perfekt, aber für eine Sattelkammer durchaus erträglich:

 

Gut, den Epoxiboden werde ich erst gießen, wenn es wärmer geworden ist. Aber die ebenfalls rot gestrichenen Fenster müssen noch weiß werden - die Farbe muss abgekratzt werden, da weiße Kunststofffenster unter der Farbkruste sind ... das gibt viel Muskelpower.

Wenn also bei den tiefen Temperaturen nicht viel geht, dann doch sicherlich das Verlegen der Heizleitungen für die insgesamt rd. 90m Kaltwasserleitung durch die Reit- bzw. Bewegungshalle bis zu den Ställen mit anschließender Aufbringung von Isolationsmaterial (Rohrleitung war nämlich schon eingefroren). Und wenn schon einmal dabei können auch gleich die Tränken für die Pferde angebracht werden.

Hier zeigte sich mal wieder der alte Spruch: wer billig kauft der kauft zweimal - zunächst hatten wir Tränken, die einen Plastikanschluss hatten, der einfach nicht dicht zu bekommen war - nach viel Fluchen und Zaudern; neue Tränken gekauft mit Messinganschlüssen .... voilà ... einwandfrei!

 

 Da in der nächsten Zeit sicherlich ein Angebot für den Reithallenboden abgefordert werden wird und nicht ausgeschlossen ist, dass dazu möglicherweise Vor-Ort-Begehungen notwendig sind muss jetzt mal die Halle aufgeräumt werden - keine wirklich fordernde Aufgabe, aber eine Notwendige:

 

Noch nicht ganz fertig, sieht jedoch schon viel besser aus.

Und wenn wir schon beim Aufräumen sind und den blick nach oben nehmen ..... sieht man Fenster, die seit 35 Jahren keine Reinigung erfahren haben (denn die original Aufkleber sind tlw. noch vorhanden) .... also auch hier: ran ans Werk:

 l

links die beiden Fenster gereinigt - rechts nicht; es ist schon viiiiieeeel Heller in der Halle laughing

 

Wochenende KW 3/2019

So ein Wochenende bringt ja nicht sehr viel Zeit in das Projekt - aber auch "Kleinvieh macht Mist": so z.B. erster Anstrich des künftigen "Reiterstübchens", also einem Ort, an dem man (oder Frau) sich schnell mal einen Cappuccino bzw. einen Tee nehmen kann und das auch noch im Sitzen.

 

... da werden wohl noch einige Anstriche von Nöten sein, bis der Raum einigermaßen weiß ist - allerdings bei einer Umgebungstemperatur von (außen) -12 Grad C frieren die Rolle wie auch die Farbe sehr schnell ein, so dass der Raum (und die Materialien) erst vorgeheizt werden müssen, damit es weitergehen kann (.... das nächste Wochenende kommt bestimmt)

 

Es gibt ja auch noch "gröbere" Arbeiten zu tun: Ausgang zum künftigen Paddock aus dem zu etablierenden Offenstall als Beispiel. Schwierigkeit hier - das Ganze so zu stabilisieren, dass die beiden Fenster über dem künftigen Ausgang während des "Umbaus" nicht herunterfallen.

Zum einen sind die beiden Fenster unterschiedlich groß und befestigt - es verläuft immer ein Unterzug unter dem jeweiligen Fenster der auf dem (braunen) Längsträger abgestützt wird, d.h. der Längsträger kann nicht einfach entfernt werden (was er müßte um eine vernünftige Durchgangshöhe für die Pferde zu schaffen), denn dann würden die Fenster einfach runterfallen.

Also muss eine andere Idee her, die ich schon länger ausgetüftelt habe:

 

Ich habe den Eingang jeweils rechts und links etwas verkleinert indem ich beidseits einen vertikalen Träger unter die jeweiligen Anfänge der Fenster gesetzt habe und noch einen neuen Unterzug unter die Fenster. Jetzt kann ich "gefahrlos" den braunen Längsträger abschneiden und entnehmen, ohne die ehemalige Konstruktion zu gefährden und habe dennoch ausreichend Durchgangshöhe (> 2,25 m) und -breite > 3,60 m.

Dann noch mit Rauspund verkleiden .....

... und der Ausgang ist (fast) fertig. Das Durchtrennen (und entnehmen) der beiden Längsträger (oben und unten im Fußraum) werde ich aber erst im Frühjahr machen bzw. wenn die Temperaturen wieder aufwärts gehen, denn draußen muss auch noch der Schuppenanbau abgerissen werden, damit ich die Betonwellplatten im Ausgangsbereich entfernen kann.

Jetzt erst mal mit einer zusätzlichen Plane gegen zumindest Wind/Regen schützen ... fertig für heute an diesem Bauabschnitt

 

Leider war auch die Kamineinfassung in der künftigen Reithalle undicht, was sich in den vergangenen Wochen bei ein paar Tagen Dauerregen zu einem kleinen Flüßchen od. Rinnsal entwickelte - heißt: muß behoben werden bevor die Schäden größer werden. Der Kamin ist zwar nicht mehr in Betrieb (wohl seit Jahren nicht mehr, denn die ehemalige Spähneheizung war wohl letztmalig vor 15 Jahren in Betrieb) und mittlerweile "innerlich" völlig versottet - gut so, den brauchen wir eh nicht mehr. Allerdings die Kamineinfassung zum Dach hin sollte schon dicht sein, sonst fault mir auch im Gebäude das Gebälk.

Da ich aber Höhenangst habe kann ich diese Tätigkeit nicht selbst machen - also muss man jemanden suchen: das Problem (wie immer) ist, wer arbeitet mit welchen Materialien und ist das dann nur temporär geflickt oder eine dauerhafte Reparatur.

Eine dauerhafte Reparatur läßt sich nur mit Walzblei herstellen, die dann aber auch wieder teuer ist .... und insbesondere bei diesem Riesenkamin; hilft aber nichts, muß gemacht werden - das Ergebnis läßt sich sehen:

 

4 Rollen dieses selbstklebenden Walzbleis wurden verbraucht - jetzt ist alles wieder dicht. 

 

 Februar 2019

.... dachten wir zumindest - doch leider war (ist - 10.02.2019) dem nicht so; nach dem letzte Woche Starkregen mit heftigen Winden aufgetreten waren sah das leider wieder so aus:

   
   

 

... man kann auch sagen: es tröpfelt stärker als vor dem Abdichten; d.h. es muss nachgearbeitet werden ...... 

Tja, und was ist sonst noch passiert: es wurden Kat7-Kabel in der Halle und in den angrenzenden Räumen verlegt, um Video-Kameras ansteuern zu können; es sollen überwacht werden:

Stallung - Offenstall - Sattelkammer - Paddok - Hallenvorplatz - Reithalle

entsprechend viel Kabel musste verlegt werden und an einem zentralen Ort zusammengeführt werden (in einem 8-Port-Switch) mit Zuleitung vom Router. Ich habe gut 100 m dieses Kat7-Verlegekabels verlegt und mein Sohn hat die RJ-45-Stecker angebracht (Geduldsarbeit - nichts für meine dicken Finger wink) - und auch der erste Satz Stecker funktionierte gar nicht; bessere erworben --- und schon klappte es hervorragend --- alles durchgemessen und ..... klar: funktioniert.

Daneben ist auch noch der künftige Offenstall "aufgefrischt", heißt: geweißelt worden und sieht jetzt doch ganz ansehnlich aus:

   
 
   

kein Vergleich mehr zu dem vorherigen "Siff" - jetzt ist auch alles viel heller - so wollten wir das.

Auch in der Sattelkammer ging es weiter: es sind die Fensterrahmen in mühsamer Kleinarbeit von den roten Farbresten seitens Christine "befreit"  und anschließend die Fensterlaibungen wieder geweißt worden:

und wie man den letzten beiden Bildern entnehmen kann: auch Schnee und klirrende Kälte haben Christine nicht abgehalten die Fenster in einen quasi Neuzustand zu erheben.

Jetzt muss noch -wenn es wieder wärmer wird- der Fußboden mit Epoxydharz behandelt werden - dann kann die Sattelkammer eingeräumt werden laughing.

Und da die Arbeit ganz gut von der Hand ging haben wir sie im künftigen "Reiterstübchen" fortgesetzt:

 noch nicht ganz fertig - aber es wird .... und ist inzwischen auch fertiggestellt, so dass die Einrichtung in belde geschehen kann.

KW 7/2019

Das Eingangstor von der Boxenanlage zum Offenstall sah ebenfalls noch "pflegebedürftig" aus, so dass ich dies "mal so eben" airless gespritzt habe - mit recht gutem Erfolg:

   
   

Schlußendlich haben wir uns auch entschieden, die komplette Reithalle neu zu streichen (airless zu spritzen), was voraussetzt, dass die Fenster (die vieeeeeeelen Fenster) in der Halle geputzt werden müssen - sonst würde die ganze Schmutzbrühe auf das frische Weiß laufen .... nenenenene!

Also zunächst mal auf einer Seite die Fenster putzen (ich gebe zu nicht ganz fachfrauisch .... aber ich kann durchschauen und auch die Fensteraufkleber sind verschwunden) ... auf der linken Hallenseite alleine rd. 10 Arbeitsstunden benötigt, um den schmierigen Dreck der letzten 35 Jahre zu entfernen) .... und nein, nicht streifenfrei sauber ... jedoch für mich ausreichend sauber inclusive der Fensterrahmen.

Danach dann rd. 3 Std. ohne Unterbrechung airless spritzen bei einem Farbverbrauch von rd. 25 ltrn. Farbe - Maschine war wirklich heiß gelaufen.

Von Zustand vorher:

 

zu ....... KW 8-10/2019

 

 

... also die halbe Halle neu "geweißelt" - mit gut 40 ltrn. Farbe - diesmal hat das Airless-Gerät wunderbar funktioniert und die o.g. Fläche konnte (trotz dem Thema Leiter hoch - Leiter runter  - Leiter hoch .....) in 3 Std. fertiggestellt werden (inclusive. Reinigung des Gerätes ...).

Jedoch hat die Halle noch eine "zweite Hälfte", die vom Untergrund her noch verschmutzter ist - was die Bilder hoffentlich zeigen:

 
   

 Hilft nix ... auch das muß wieder weiß werden, wobei ich hier mit mindestens 50 ltrn. Farbe rechne (auch weil das Treppenhaus nach unten zu den Büros/Toiletten) noch dazugerechnet werden muss.

Neuer Tag - neues Glück (ne: neue Arbeit) ... diesmal erst für Christine - alle Fenster müssen wieder geputzt werden; diese sind noch verschmutzter als die gegenüberliegenden Innenfenster; es ist eine richtig dicke Fett-/Schweißstaub-/sonstwas-Schicht auf den Fenstern und Rahmen, die sich selbst mit Fiss und Abrazzo (fast) nicht entfernen lässt - Zeitkalkulation über den Haufen geschmissen.

Das Putzen der (vielen) oberen Fenster dieser Seite dauerte allein drei Tage, also runde 17 Stunden (!!!).

Damit musste das Weißeln verschoben werden auf die kommende Woche - aufgeschoben ist jedoch nicht aufgehoben; somit eine Woche später das Ergebnis im Rundumblick:

 

 

 

 

 

Damit ist die Halle fertig für das Einbringen des Reitbodens (was in der KW 12 auch passieren soll, jedenfalls wenn unser Reitbodenbauer zuverlässig arbeitet smile).

Jetzt noch schnell den Epoxyboden in die Sattelkammer einbringen ....... och nö: trotz doppelter Menge an Material hat es nicht gereicht yell:

Also am Wochenende wieder neues Material bestellen und dann am darauffolgenden Wochenende den Rest einbringen - ist aber trotzdem frustig.

 

Aber mal was erfreuliches: die Reit-/Bewegungshalle ist fertig kiss

mit der Anlieferung von ein bisschen Recycling-Sand (Trennschicht, 80 to) fing alles in der vergangenen Woche an

und dann war in Null-Komma-Nix die Halle fertig

 

 

Die von uns beauftragte Firma J.u.R. Söder GbR (reitplatz-profi.de) hat prima gearbeitet (in time und in budget) - genau so muss es sein.

Schade, dass unsere Pferde noch nicht da sind, dass wir mal den neuen Boden ausprobieren können - kommt aber .... ganz bestimmt.

 

Und wenn man denkt, man sei aus dem Gröbsten raus, dann kommt es knüppeldick: am 10.03.2019 fegte ein heftiger Sturm ("Eberhard") auch über Schlüchtern-Gomfritz und leider auch über unsere Hommelmühle und deckte im zukünftigen Offenstall eine Platte ab, so dass der ganze Regen/Schnee ungehindert in das frisch Renovierte laufen konnte:

 

 

Handwerker waren auch nicht zu bekommen, da diese natürlich noch mehr (und größere) Sturmschäden in unserem Gebiet zu beheben hatten und zudem unsere Havarie in 6 m Höhe .... mit regen-/schneegraupel-rutischigen Platten auch nicht ganz ungefährlich war. Kurz und gut: aus dem Nachbarort Rückers hat uns ein Bekannter aus der Patsche geholfen:

 

DANKE Konrad (Reinhardt aus Rückers) für Deine superschnelle und unerschrockene Hilfe!!!

 

Für den Einzug der Pferde ist damit alles fertig - Pferde sollen am Wochenende (14.-16. Juni 2019) übersiedelt werden, je nachdem wie das Wetter ist - dafür muss natürlich auch mal der GROUNDMASTER ausprobiert werden - und wer könnte das besser als unser Maschienentechniker Marc-André:

 

 

Mittlerweile haben wir auch die Schwinge des D30 abgebaut, so daß die Kurven enger gefahren werden können - damit ein noch bessereres Ergebnis!