September 2019

auch kleine Schritte bringen uns dem Ziel näher -> nach Durchführung der Strominstallation muss natürlich jetzt das Dach gedämmt werden; da die Sparren nur bis zu 14 cm Dicke aufweisen muss ein Klemmfilz WLS 32 von 12 cm genügen; mehr geht nun mal nicht. Darüber dann eine Dampfsperre - eine nervige Arbeit - und das Ganze dann auch noch verlatten/ausrichten, damit künftig der Rigips angebracht werden kann.

Insgesamt eine ganze Menge Arbeit (hier mal ein paar Fotos vom Geschehen exemplarisch):

 

 

 

 

August 2019

Nachdem nun das "Baufeld" komplett geräumt war und der Plan für die Elektroinstallation (jedenfalls in meinem Kopf) fertiggestellt war habe ich begonnen die "Strippen" zu ziehen - und sage und schreibe rd. 1.000m Stromkabel, rd. 400m Multimedialeitung, 50m Koaxkabel, Telefonleitung etc. etc. . Die Stromleitungen wurden nur als Hauptleitungen für die Räume (Stromkreise) ausgeführt - Steckdosen-/Schalter-/Taco-Leitungen werden dann im Ständerwerk des Trockenbaus verzogen (da kommen dann nochmals einige Hundertmeter zusammen). Ich habe die Stromkreise "großzügig" bemessen und (hoffentlich) alle Eventualitäten bedacht. Und alle "Stromkreis"-Leitungen kommen schön (cool) zur neuen Unterverteilung:

"Stromer" bei der Arbeit:

 

Zwischendrin  auch mal schnell einen Türdurchgang zugemauert und ebenfalls ein ehemals genutztes Fenster:

 

 

Wenn man (ich) nicht als "Stromer" oder "Maurer" unterwegs ist (bin), dann darf ich mich auch als Installateur betätigen -> da in der bisherigen Werkstatt und zukünftigen Loft-Wohnung kein Bad (und keine Küche) und damit entsprechend keine Abwasserleitungen vorhanden waren, müssen diese nunmehr irgendwie eingebracht werden:

 

 

 In der künftigen Küche DN50 Aufputz (kommt ja noch eine Verschalung davor) und im künftigen Bad ebenfalls DN50 für die bodengleiche Dusche und eine freistehende Badewanne. DN110 natürlich für die Toilette --- in diesem Falle unter dem alten Holzfußboden versteckt (hierunter war ein Hohlraum, den ich teilweise jedenfalls nutzen konnte).

 

 Juli 2019

 Man (also ich) glaubt es kaum, was auf rd. 210 m2 so alles an Entkernung herauskommt, wenn man sich mal daran macht. Durchweichte alte Gipskartonplatten, undefinierbare Sparrenisolation, Trennwände (natürlich durchschimmelt) .... und so viel Waschbär-, Marder-, und sonstiger undefinierbarer Tierkot; daneben Futterreste, Federn ..... und so alles - das Meiste geeignet für einen Müllcontainer (und ja, Veolia hat sich in den letzten Monaten an uns eine goldene Nase verdient). Hier abgebildet einer von zwei "gut" gefüllten Containern

Die alten Lüftungskanäle der Heizluftanlage haben wir ebenfalls entsorgt - genauso wie die Heizgebläseheizung selbst... unser Schrotti hat sich gefreut - damit hatte wenigstens einer Spaß mit dieser Arbeit. Auch alle alten Stromleitungen (Kupfer; 4-adrige Maschinenleitungen) hat er erhalten - dafür wenigstens alles kostenlos abgeholt.

Und wenn mal alles geräumt ist, kann man sich auch die Dimensionen besser vorstellen - leider sieht man dann jedoch auch, was jetzt wieder alles neu abzubauen ist. Aber: eins nach dem anderen ...

Beräumte Flächen (hier noch mit Stromverkabelung):

 

Auch die alte Stromverkabelung mit Uraltzuleitungen und Zähleinrichtungen bedurfte der "Aufarbeitung"

Nicht ganz so einfach in diesem "Chaos" zu finden, was ich noch weiterhin benötige und was ich ersatzlos rückbauen kann - hat mich ein paar (weitere) graue Haare gekostet ... es funktionierte jedoch!

 

 Ist schon ein signifikanter Unterschied, oder ?

 

 

Mitte Juni 2019

Long story - short: wir haben uns entschlossen, (zunächst) das ehemalige Werkstattgebäude (Bj. 1906) in eine Loft-Wohnung umzubauen. Die Gründe hierfür sind vielfältig, ein wesentliches Argument für diesen Schritt ist jedoch, dass wir hier rd. 210 qm Wohnfläche auf einer Ebene generieren können -man(n) wird ja auch nicht jünger- und zudem noch einmal rd. 50 qm im Geschoss darunter für Sohnemann als Wohn-/Schlafraum mit eigenem Bad und zusätzlich einen Waschraum etablieren können. Alles hohe und helle Räume.

Wir glauben, dass dies auch zeitlich (nicht finanziell) schneller zu realisieren ist - also: Sommerurlaub steht mal wieder unter dem Zeichen: Aufräumen, Entkernen mit anschließendem Beginn des Neuaufbaus.

Zustand bei Beginn: